Karibik 2015

Unsere Hochzeitsreise

Barbados in Sicht

Schon aus dem Flugzeug heraus konnten wir beim Anflug auf Barbados unser schwimmendes Zuhause für die nächsten zwei Wochen entdecken.

 

Erste Erkundungstour auf dem Schiff

Nach dem Einchecken haben wir eine Runde auf der Mein Schiff 3 gedreht. Krabben auf Vollkornbrot und eine solide Auswahl an Dry Aged Beef – kulinarisch ging es schonmal gut los … ich war übrigens nicht der einzige Kerl, der in dem Moment das „Schaufenster“ des Steakhauses geknipst hat =)

Nachdem wir dann am (sehr) späten Abend die Seenotrettungsübung absolviert hatten und das Schiff seinen Liegeplatz gewechsel hat um für einen verspäteten Versorgungsfrachter Platz zu schaffen und nachdem aller Proviant in die Mein Schiff 3 geladen wurde, legten wir in den (sehr) frühen Morgenstunden von Barbados ab und nahmen Kurs auf Dominica (hier wird übrigens das zweite i betont).

An unserem ersten Seetag konnten wir fliegende Fische beobachten, die immer wieder aus dem Wasser heraus sprangen, ein paar Meter flogen und dann wieder eingetaucht sind. Wir waren nicht die einzigen, die das taten. Ein paar Vögel versuchten den richtigen Moment abzupassen um den Fisch im Flug zu fangen. Oder sie machten es genau umgekehrt wie die Fische: Sie tauchten ins Wasser, schwommen ein paar Meter und flatterten dann wieder heraus – verkehrte Welt 🙂

Aufgrund der nächtlichen Verzögerung, passierten wir die Insel St. Lucia am Tage und hatten so einen traumhaften Blick auf die „Pitons“ – zwei Bergspitzen die am Inselrand grün bewachsen vorbeiziehenden Kreuzfahrern förmlich zuwinken. Auch für unseren Kapitän war das ein besonderer Moment – das haben wir aus seinen Durchsagen in den nächsten Tagen mehrmals festgestellt.

 

Dominica, 6. Dezember

Die Erkundungstour auf Dominica führte uns auf unserer ersten Regenwaldwanderung zunächst an den Emerald Pool und dann weiter zu den Trafalgar Falls – diese beiden Wasserfälle werden von den Einheimischen auch „der Papa“ und „die Mama“ genannt … eben weil der eine lang und dünn, so wie ein karibischer Mann und der andere eher kurz und dick ist.

 

Guadeloupe, 7. Dezember

Auf unserer zweiten Insel machten wir unsere zweite Regenwaldwanderung. Der Wasserfall war zwar nur halb so schön, dafür war die Wanderung doppelt so weit uns doppelt so anstrengend 😉

 

Antigua, 8. Dezember

Auf unserer Tour über Antigua, bei der man übrigens das u kaum hörbar spricht … also eher „Antiga“, begleiteten uns permanent hunderte von weißen, kleinen Schmetterlingen. Von den Shirley Heights aus hatten wir einen genialen Blick über die Hafenbuchten und auf Nelson’s Dockyard, das wir anschließend besucht haben.

Nachdem wir uns, zurück an Bord, mit einem Schmalzbrot gestärkt haben, ging es am Nachmittag zum Fort James Beach – traumhaft!

 

St. Maarten, 9. Dezember

St. Maarten haben wir zunächste auf eigene Faust und zu Fuß erkundet und dabei so allerlei seltsame Dinge entdeckt – die Ananas auf dem Rathaus zum Beispiel, oder den Flughafenstrand bei dem man startende und landende Flugzeuge quasi anfassen kann.

Für den Abend hatten wir einen Törn mit der Brigg „Mercedes“ gebucht – versprochen war eine „Segeltour in den Sonnenuntergang“. Wir wurden nicht enttäuscht. Dieser Ausflug wird uns ewig in Erinnerung bleiben – so schön!

 

Seetag, 10. Dezember

An diesem Seetag habe ich etwas entdeckt, was ich sonst nur aus meiner Heimat kenne: Landjäger! Zur Erinnerung: Wir befinden uns auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik.

Diese lustigen Vögel auf den anderen Bildern nennt man Tölpel. Sie müssen seit St. Maarten da vorne auf dem Bug hocken und auf fliegende Fische warten.

 

Dominikanische Republik, 11. Dezember

Der Dominikanischen Republik vorgelagert, liegt die Isla Catalina. Und genau hier machten wir es uns heute am Strand bequem – ein Traum!

 

Seetag, 12. Dezember

Meine Frau macht einen Malkurs. Zu sehen ist ein frühes Stadium ihres Erstlingswerkes.

 

Aruba, 13. Dezember

Aruba überraschte uns mit zwei Inselseiten. Auf der einen samtig weiche Sandstrände. Auf der anderen schroffe Felsküsten und wilde Brandung. Irgendwo dazwischen: Die Schmetterlingsfarm.

 

Curacao, 14. Dezember

Für uns Pflichtprogramm auf Curacao war die Fabrik des berühmten Likörs „Blue Curacao“. Natürlich haben wir ein Fläschchen davon bis nach Hause gerettet – kommt vorbei, wenn ihr probieren wollt 😉

Ein Leguan scheint nichts besonderes zu sein auf Curacao. Diesen Prachtburschen, ca. 70cm lang haben wir auf unserem Weg zurück zum Schiff getroffen – und nicht etwa im Zoo oder so.

Im Hafen von Willemstad gibt es eine Brücke um von einem Stadtteil in den anderen zu kommen. Damit dennoch die (Kreuzfahrt)Schiffe passieren können, kann die auf Pontons schwimmende Brücke zur Seite gefahren werden. Lustigerweise ist es den Betreibern egal, ob sich zum jeweiligen Zeitpunkt noch Menschen auf der Brücke befinden.

 

Seetag, 15. Dezember

Kleines nautisches Detail: Im Falle eines „Mann über Bord“ wird dieser „Klodeckel“ samt Leuchte abgeworfen um die eben passierte Stelle im Wasser zu markieren. Das Schiff fährt dann ein Wendemanöver, kommt zurück und nimmt die Person wieder an Bord. Übrigens: „Bei Frauen winken wir nur. Es heißt ja MANN über Bord“, sagte der Kapitän 😉

 

Grenada, 16. Dezember

Grenada wird von manchen auch die Gewürzinsel genannt. Grund genug für uns, einmal dort hin zu fahren wo Kakao, Muskatnuss, Zimt, etc. wachsen. Nach der Fahrt durch den Regenwald kamen wir auf der Plantage an und das erste was man sah und roch, waren diese riesigen Kisten in denen die Kakaobohnen trockneten.

Das kurioseste Geschmackserlebnis hatte ich, als ich eine noch mit weißem Schleim umhüllte Kakaobohne direkt nach dem Öffnen der Frucht in den Mund gesteckt habe. Erwartet habe ich einen bitteren Kakaogeschmack, aber beim lutschen der Bohne schmeckt man mehr eine süße Zitrusnote. Fast so als hätte man einen Zitronenbonbon im Mund.

 

Tobago, 17. Dezember

Für unseren letzten Tag am Strand haben wir uns Pigeon Point ausgesucht. Das berühmte Motiv des Steges mit der Hütte am Ende kennt wohl jeder. Neben der traumhaften Location sei hier jedem das karibische Barbecue empfohlen, das in der Standbar angeboten wird – Karibikfeeling pur!

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